Am Samstag den 19. Juni haben die Streiks im Süden Perus aufgehört und wir konnten mit einer halben Stunde Verspätung um 9.30 nach Cuzco aufbrechen. Am 18. hatten wir mit Glück die letzten zwei Tickets mit tour Peru buchen können. Unserem Ausflug zu den Ruinen am Machu Picchu stand also nichts mehr im Weg.
Die 7-stündige Fahrt durchs peruanische Altiplano gehört sicher zu den Highlights unserer Peru-Reise. Viele Dörfer hier scheinen absolut unberührt vom Tourismus., gestört nur von Bussen mit Menschen wie uns, die von einer Sehenwürdigkeit zur anderen eilen. Das Leben scheint hier teilweise so wie man sich Europa vor hundert Jahren vorstellt: Strohbedeckte Steinhäuser, Menschen in traditionellen Kleidern, die auf den mit gelben Gras bedeckten Boden sitzen und Herden von Lamas und Alpacas hüten. Die Häuser in den Dörfern haben Dächer aus roten Lehmziegeln und Ziegelsteine für den nächsten Hausanbau trocknen hinterm Haus in der Sonne. Der Ackerbau wird von Hand oder höchstens mit Maultieren und Eseln betrieben. Geerntetes Getreide wird auf eine Plane auf den Boden gelegt. Danach werden 3 Eseln nebeneinander gespannt und im Kreis übers Getreide geführt um das Korn vom Stroh zu trennen. Neu ausgesät wird wiederum mit der Hand. Die Wäsche wir am Bach gewaschen und zum Trocknen in die starke Sonne des peruanischen Hochlandes gelegt und Buben angeln mit selbstgebastelten Ruten.
Aber die meisten Leute in unserem Bus sehen das alles nicht, sondern starren nur gebannt auf den Fernsehbildschirm auf dem grad der Film Avatar gezeigt wird.
Friday, June 25, 2010
Friday, June 18, 2010
Streik im Süden von Peru -> wir stecken in Puno fest
Aufgrund von Protesten in den südlichen Regionen von Peru ist der gesamte öffentliche Verkehr lahmgelegt.
Das heisst für uns, dass wir erst mal hier in Puno feststecken und nicht weiter nach Cuzco reisen können.
Der Hauptgrund des Streiks ist, das die Regierung ihre Gasexporte nicht aussetzen will obschon nicht sichergestellt ist, dass Peru selbst genug Gas für die nächsten 50 Jahre hat.
Protests over natural gas exports
Strike in South Peru regions
Bisher haben wir vom Streik selbst nichts mitbekommen. Die Busunternehmen aber fürschten sich davor, dass Protestler die Busse mit Steinen bewerfen. Ausserdem sind anscheinend Hauptstrassen nach Arequipa und Cuzco blockiert. In Cuzco selbst gings anscheinend etwas rabiater zu und hunderte Leute protestierten gegen die Regierung.
Diejenigen die mehr Informationen wollen, brauchen nur nach "strike peru gas" zu googlen und werden mehr als genug Lesestoff finden.
Unabhängig davon ob wir Puno nun morgen verlassen können oder nicht, haben wir heute die "Schwimmenden Uros-Inseln" (http://de.wikipedia.org/wiki/Urus) auf dem Titikaka-See besucht. Der touristische Kitsch der einem da von den Einwohnern (Aymara) geboten wird ist wohl kaum zu überbieten. Da wir vorgewarnt waren hielt sich unsere Enttäuschung in Grenzen.
Die Stadt Puno selbst hat ausser den "Schwimmenden Inseln" wenig zu bieten, deswegen hofft mit uns, dass wir morgen ein Busunternehmen finden das uns nach Cuzco bringt.
Fotos folgen ... irgendwann ... denn Steffi's Netbook hatte gestern mehrere Bluescreens hintereinander. Nun haben wir ihn auf den Stand zurückgesetzt als wir ihn gekauft haben. Hoffen wir, dass die Ursache der Bluescreens nicht Hardware-Fehler sind. Im Moment laeuft er wieder. Jetzt muessen aber zuerst essentielle Programme wie Firefox, Avast und Skype heruntergeladen werden - was bei den Internetgeschwindigkeiten hier nicht gerade schnell geht.
Das heisst für uns, dass wir erst mal hier in Puno feststecken und nicht weiter nach Cuzco reisen können.
Der Hauptgrund des Streiks ist, das die Regierung ihre Gasexporte nicht aussetzen will obschon nicht sichergestellt ist, dass Peru selbst genug Gas für die nächsten 50 Jahre hat.
Protests over natural gas exports
Strike in South Peru regions
Bisher haben wir vom Streik selbst nichts mitbekommen. Die Busunternehmen aber fürschten sich davor, dass Protestler die Busse mit Steinen bewerfen. Ausserdem sind anscheinend Hauptstrassen nach Arequipa und Cuzco blockiert. In Cuzco selbst gings anscheinend etwas rabiater zu und hunderte Leute protestierten gegen die Regierung.
Diejenigen die mehr Informationen wollen, brauchen nur nach "strike peru gas" zu googlen und werden mehr als genug Lesestoff finden.
Unabhängig davon ob wir Puno nun morgen verlassen können oder nicht, haben wir heute die "Schwimmenden Uros-Inseln" (http://de.wikipedia.org/wiki/Urus) auf dem Titikaka-See besucht. Der touristische Kitsch der einem da von den Einwohnern (Aymara) geboten wird ist wohl kaum zu überbieten. Da wir vorgewarnt waren hielt sich unsere Enttäuschung in Grenzen.
Die Stadt Puno selbst hat ausser den "Schwimmenden Inseln" wenig zu bieten, deswegen hofft mit uns, dass wir morgen ein Busunternehmen finden das uns nach Cuzco bringt.
Fotos folgen ... irgendwann ... denn Steffi's Netbook hatte gestern mehrere Bluescreens hintereinander. Nun haben wir ihn auf den Stand zurückgesetzt als wir ihn gekauft haben. Hoffen wir, dass die Ursache der Bluescreens nicht Hardware-Fehler sind. Im Moment laeuft er wieder. Jetzt muessen aber zuerst essentielle Programme wie Firefox, Avast und Skype heruntergeladen werden - was bei den Internetgeschwindigkeiten hier nicht gerade schnell geht.
Wednesday, June 16, 2010
Hopp Schwiiz !!!
Mier hend grads Spiil ageluegt. Meeeeegaaa !!!!! D'Schwiiz wird no Weltmeischter ... vliicht. =)
Peru: Lima - Paracas - Nazca - Arequipa - Isla del Sol
Am 4. Juni gegen 11 Uhr Ortszeit setzte unser Flugzeug in Lima auf der Landepiste auf. Da es keinen Bus gab, der vom Flughafen nach Miraflores (Vorort von Lima) fuhr, waren wir auf den Abholdienst vom Hostel angewiesen. Das klappte perfekt, auch wenn die 14 Dollar dafuer etwas happig waren.
Unser Hostel war sehr nett und relativ im Zentrum von Miraflores gelegen. In Sued-Amerika haben fast alle Hostels gratis Wifi. Steffis Entscheidung sich in Bangkok ein Netbook zuzulegen hat sich damit voll ausgezahlt. Das ermoeglicht uns auch immer grad die schlechten Fotos zu loeschen.
Lima
Im Zentrum von Lima sind wir nicht gewesen. Fuer Gringos (so werden alle nicht Suedamerikaner genannt, ist es nicht immer unbedingt sicher) Darueber hinaus ist der oeffentliche Transport relativ chaotisch. Wir sind uns nicht sicher ob wir es mit unseren doch sehr begrenzten Spanisch-Kenntnissen heil ins Zentrum und wieder zurück nach Miraflores geschafft hätten. Wir werden das aber wahrscheinlich noch nachholen bevor wir dann weiter nach Sao Paolo fliegen.
Paracas
Von Lima aus gings mit dem Bus nach Paracas. Zu unserer grossen Ueberraschung ist der Busverkehr hier in Peru auf dem allerhoechsten Stand. Busunternehmen wie "Cruz del Sur" rüsten ihre Busse mit Fernseher und Wifi aus, haben Englisch sprechende Hostessen und servieren warme Mahlzeiten.
Paracas selbst ist eine sehr kleine Hafenstadt, die mit dem Tourismus gerade erst anfängt. Hauptattraktion ist ein Bootsausflug zu den Islas Ballestas. Hier kann mann Seehunde, Humboldt-Pinguine und Tausende Seevoegel wie Kormorane in freier Natur beobachten. Beeindruckend war es auch wie sich die Kormorane ins Meer stuerzen um Fische zu fangen. Leider konnten wir dies nicht mit der Kamera festhalten :-(.
Nasca
Mit dem Busunternehmen "Oltursa" fuhren wir dann in vier Stunden von Paracas nach Nasca. Die Stadt hat eine schoenes Stadt-Zentrum und ist voll auf den Tourismus ausgerichtet. Ausser den Nasca-Linien (http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien) gibst hier allerdings nicht viel zu unternehmen und selten bleiben Reisende länger als eine Nacht. Aber wenn man schon mal in Nasca ist, dann kann man sich auch einen Flug über die Nasca-Linien gönnen. Ausserdem ist ein Flug in einer kleinen 6-sitzigen Propeller-Maschine auch eine Erlebnis für sich.
Mit dem Eigentuemer des Hostels, Abdon, tranken wir am Abend vor unserer Abfahrt nach Arequipa Pisco, eines der Nationalgetraenke Perus. Abdon gab uns auch hilfreiche Tips ueber Trekking in Arequipa, Puno und Cusco.
Arequipa
Mit dem Nachtbus fuhren wir nach Arequipa. Da die Fahrt um 9.30 pm gecancelt wurde (wir wären die einzigen Passagiere gewesen) mussten wir etwa 3 Stunden im Bus-Terminal ausharren bevor wir um halbe eins endlich aufbrechen konnten.
Abdon hatte uns ein Hostel in Arequipa empfohlen, das von Freunden von ihm geleitet wird und erst kürzlich eröffnet wurde. Die Leute waren sehr nett und holten uns vom Bus-Terminal ab. Das ist nicht unwichtig in Städten von man als Tourist nur ausgewählten Taxi-Unternehmen trauen kann.
Arequipa ist auf 2380m gelegen. Wir spuerten die duennere Luft schon und halfen uns mit Coca-Tee über erste Anzeichen von Kopfschmerzen hinweg. Die Temperaturen waren tagsüber über 20 C, reichten in der Nacht aber bis an die 5 Grad Celsius heran (Gott sei Dank hat Steffi einen warmen Schlafsack und Thermounterwaesche, bei mir tats die normale Wolldecke noch). Am zweiten Tag in Arequipa besuchten wir das Monasterio Santa Catalina (http://en.wikipedia.org/wiki/Santa_Catalina_Monastery).
Am nächsten Tag sollten wir schon um 2.00 am einen Bus nehmen zum Canon del Colca. So machten wir uns frueh bettfertig.
Dazwischen kam uns allerdings ... ein Kabelbrand in unserem Zimmer. Es funkte, das Kabel schmorte und innerhalb von Sekunden füllte sich unser Zimmer mit Rauch. Bevor wir die Flucht ergriffen zogen wir noch schnell den Stecker aus der Wand. Es dauerte bis wir einen Verantwortlichen gefunden hatten der den Strom ganz ausschalten konnte. Der Elektriker kam dann etwas spaeter. Als sich der Rauch etwas versogen hatte holten wir unsere Sachen und zogen in ein andere Zimmer um.
Canon del Colca
Um 3.00 in der Nacht wurden wir abgeholt und fuhren nach Chivay wo wir frühstückten. Dann gings weiter zum Cruz del Condor, einem Aussichtspunkt an dem man an jedem Morgen ein Dutzend Condore beobachten kann. Das Verhältnis Touristen zu Condoren war allerdings etwa 50 zu 1 was das Erlebnis etwas trübte. Dennoch war es ein atemberaubendes Schauspiel die Condore durch die Luft kreisen und segeln zu sehen.
In Cabanaconde nahmen wir ein vorgesogenens Mittagessen zu uns. Danach setzte sich unsere Gruppe von 8 Leuten und einem Guide in Bewegung Richtung San Juan de Chuccho. In etwa 3 Stunden gings ueber 1000 Hoehenmeter bergab in den Canyon del Colca. Ich muss zugeben, wir hatten den Trek unterschätzt: unten in der Schlucht angekommen zitterten unsere Beine vor Anstrengung. Mit dem anschliessenden Bergauflaufen hatten wir weniger Mühe und so erreichten wir etwa 30 Minuten später San Juan de Chuccho. Da die Döerfer im Canon noch keine Stromversorgung haben, war das Wasser in der Dusche eiskalt, tat aber dennoch gut.
Am nächtsen Tag gings bergauf und bergab durch mehrere kleine Dörfer. Seltsam ist, das es etwa so viele Häuser in den Dörfern gibt wie Einwohner. Die Jungen wandern alle in die Städte ab. Die Strohdächer der Häuser verschwinden zuerst bevor dann auch die Steinmauern langsam ineinander fallen. Nach etwa 4 Stunden wandern erreichten wir schliesslich gegen Mittag die "Oasis". Das Dorf, das eigentlich Sangalle heisst, ist im Prinzip nur eine Ansammlung von Lodges für die Touristen. Aufgrund von Thermalquellen ist das Wasser in den Pools etwa 20 C warm, was sehr angenehm ist um sich abzukühlen. Den Nachmittag verbrachten wir mit in der Sonne liegen (nur etwa bis 2.00 pm, da dann die Sonne hinter den Bergen verschwindet), in der Haengematte fläzen und lesen. Erholung war wichtig vor dem kommenden Anstieg aus dem Canyon raus wieder nach Cabanaconde.
Diese 1100m Hoehenunterschied (von 2200 auf 3300 mueM) meisterten wir wie Champions in knapp 2 Stunden. Zu meiner (und wohl auch zu Steffis) Ueberraschung, brauchte sie nur knapp 10 Minuten mehr den Berg herauf (4. Platz in unserer Gruppe) und überholte dabei Dutzende Leute die früher aufgebrochen waren als wir.
Unser Mittagessen in Chivay bestand aus einem Buffet aus peruanischen Spezialitaeten: Papas, Alpaca-Fleisch, Pollo, Trucha, etc.
Danach fuhren wir mit dem Bus weiter auf ueber 4900m um Alpacas, Llamas und Vicunas in freier Natur zu beobachten (diese Tiere leben nur in einer Hoehe von ueber 4000 Meter). Unser Hostel in Arequipa erreichten wir gegen 18 Uhr.
Die Besteigung des 5800 Meter hohen Vulkans "El Misti" liessen wir bleiben. Obwohl uns gesagt wurde, dass es machbar sei, beschlossen wir doch, dass der Hoehenunterschied zu gross ist und wir vor so einer Tour mehr Eingewöhnung in grosser Höhe und auch eine bessere Fittness bräuchten.
Copacabana / Isla del Sol
Am darauffolgenden Tag nahmen wir dann den Bus Richtung Puno am Titticaca See. Hier blieben wir allerdings nur eine Stunde, da wir gleich den Bus nach Copacabana in Bolivien nahmen. Der bolivianische Grenzbeamte hatte so seine Probleme festzustellen, dass Luxembourg (wie auf meinem Einwanderungsschein ausgefüllt) das gleiche ist wie Gran Ducado de Luxemburgo.
In Copacabana hielten wir uns nur 24 Stunden auf. Wir fuhren mit dem Boot zur Isla del Sol und wanderten die 11 km quer über die Insel. Auf dem Weg konnten wir mehrere Inka-Ruinen besuchen. Es war aber vor allem die Landschaft die uns begeisterte. Das gelbe Grad der Insel, das tiefblaue Wasser des Sees und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Anden. Einfach unvergesslich !!!
Puno
Gestern dann sind wir wieder in Puno angekommen. Heute genehmigen wir uns einen ruhigen Tag bevor wir dann morgen die schwimmenden Uros-Inseln besuchen. Da Puno auf über 3800m liegt, ist der Aufenthalt hier auch gut geeignet uns auf eventuelle Wanderungen in der Gegend um Cusco oder Huarraz vorzubereiten.
Und hier sind noch die Pictures bis und mit Colca Canyon. Bilder von der Isla del Sol werden bald noch folgen.
UPDATE: Pictures vom Lake Titicaca
Unser Hostel war sehr nett und relativ im Zentrum von Miraflores gelegen. In Sued-Amerika haben fast alle Hostels gratis Wifi. Steffis Entscheidung sich in Bangkok ein Netbook zuzulegen hat sich damit voll ausgezahlt. Das ermoeglicht uns auch immer grad die schlechten Fotos zu loeschen.
Lima
Im Zentrum von Lima sind wir nicht gewesen. Fuer Gringos (so werden alle nicht Suedamerikaner genannt, ist es nicht immer unbedingt sicher) Darueber hinaus ist der oeffentliche Transport relativ chaotisch. Wir sind uns nicht sicher ob wir es mit unseren doch sehr begrenzten Spanisch-Kenntnissen heil ins Zentrum und wieder zurück nach Miraflores geschafft hätten. Wir werden das aber wahrscheinlich noch nachholen bevor wir dann weiter nach Sao Paolo fliegen.
Paracas
Von Lima aus gings mit dem Bus nach Paracas. Zu unserer grossen Ueberraschung ist der Busverkehr hier in Peru auf dem allerhoechsten Stand. Busunternehmen wie "Cruz del Sur" rüsten ihre Busse mit Fernseher und Wifi aus, haben Englisch sprechende Hostessen und servieren warme Mahlzeiten.
Paracas selbst ist eine sehr kleine Hafenstadt, die mit dem Tourismus gerade erst anfängt. Hauptattraktion ist ein Bootsausflug zu den Islas Ballestas. Hier kann mann Seehunde, Humboldt-Pinguine und Tausende Seevoegel wie Kormorane in freier Natur beobachten. Beeindruckend war es auch wie sich die Kormorane ins Meer stuerzen um Fische zu fangen. Leider konnten wir dies nicht mit der Kamera festhalten :-(.
Nasca
Mit dem Busunternehmen "Oltursa" fuhren wir dann in vier Stunden von Paracas nach Nasca. Die Stadt hat eine schoenes Stadt-Zentrum und ist voll auf den Tourismus ausgerichtet. Ausser den Nasca-Linien (http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien) gibst hier allerdings nicht viel zu unternehmen und selten bleiben Reisende länger als eine Nacht. Aber wenn man schon mal in Nasca ist, dann kann man sich auch einen Flug über die Nasca-Linien gönnen. Ausserdem ist ein Flug in einer kleinen 6-sitzigen Propeller-Maschine auch eine Erlebnis für sich.
Mit dem Eigentuemer des Hostels, Abdon, tranken wir am Abend vor unserer Abfahrt nach Arequipa Pisco, eines der Nationalgetraenke Perus. Abdon gab uns auch hilfreiche Tips ueber Trekking in Arequipa, Puno und Cusco.
Arequipa
Mit dem Nachtbus fuhren wir nach Arequipa. Da die Fahrt um 9.30 pm gecancelt wurde (wir wären die einzigen Passagiere gewesen) mussten wir etwa 3 Stunden im Bus-Terminal ausharren bevor wir um halbe eins endlich aufbrechen konnten.
Abdon hatte uns ein Hostel in Arequipa empfohlen, das von Freunden von ihm geleitet wird und erst kürzlich eröffnet wurde. Die Leute waren sehr nett und holten uns vom Bus-Terminal ab. Das ist nicht unwichtig in Städten von man als Tourist nur ausgewählten Taxi-Unternehmen trauen kann.
Arequipa ist auf 2380m gelegen. Wir spuerten die duennere Luft schon und halfen uns mit Coca-Tee über erste Anzeichen von Kopfschmerzen hinweg. Die Temperaturen waren tagsüber über 20 C, reichten in der Nacht aber bis an die 5 Grad Celsius heran (Gott sei Dank hat Steffi einen warmen Schlafsack und Thermounterwaesche, bei mir tats die normale Wolldecke noch). Am zweiten Tag in Arequipa besuchten wir das Monasterio Santa Catalina (http://en.wikipedia.org/wiki/Santa_Catalina_Monastery).
Am nächsten Tag sollten wir schon um 2.00 am einen Bus nehmen zum Canon del Colca. So machten wir uns frueh bettfertig.
Dazwischen kam uns allerdings ... ein Kabelbrand in unserem Zimmer. Es funkte, das Kabel schmorte und innerhalb von Sekunden füllte sich unser Zimmer mit Rauch. Bevor wir die Flucht ergriffen zogen wir noch schnell den Stecker aus der Wand. Es dauerte bis wir einen Verantwortlichen gefunden hatten der den Strom ganz ausschalten konnte. Der Elektriker kam dann etwas spaeter. Als sich der Rauch etwas versogen hatte holten wir unsere Sachen und zogen in ein andere Zimmer um.
Canon del Colca
Um 3.00 in der Nacht wurden wir abgeholt und fuhren nach Chivay wo wir frühstückten. Dann gings weiter zum Cruz del Condor, einem Aussichtspunkt an dem man an jedem Morgen ein Dutzend Condore beobachten kann. Das Verhältnis Touristen zu Condoren war allerdings etwa 50 zu 1 was das Erlebnis etwas trübte. Dennoch war es ein atemberaubendes Schauspiel die Condore durch die Luft kreisen und segeln zu sehen.
In Cabanaconde nahmen wir ein vorgesogenens Mittagessen zu uns. Danach setzte sich unsere Gruppe von 8 Leuten und einem Guide in Bewegung Richtung San Juan de Chuccho. In etwa 3 Stunden gings ueber 1000 Hoehenmeter bergab in den Canyon del Colca. Ich muss zugeben, wir hatten den Trek unterschätzt: unten in der Schlucht angekommen zitterten unsere Beine vor Anstrengung. Mit dem anschliessenden Bergauflaufen hatten wir weniger Mühe und so erreichten wir etwa 30 Minuten später San Juan de Chuccho. Da die Döerfer im Canon noch keine Stromversorgung haben, war das Wasser in der Dusche eiskalt, tat aber dennoch gut.
Am nächtsen Tag gings bergauf und bergab durch mehrere kleine Dörfer. Seltsam ist, das es etwa so viele Häuser in den Dörfern gibt wie Einwohner. Die Jungen wandern alle in die Städte ab. Die Strohdächer der Häuser verschwinden zuerst bevor dann auch die Steinmauern langsam ineinander fallen. Nach etwa 4 Stunden wandern erreichten wir schliesslich gegen Mittag die "Oasis". Das Dorf, das eigentlich Sangalle heisst, ist im Prinzip nur eine Ansammlung von Lodges für die Touristen. Aufgrund von Thermalquellen ist das Wasser in den Pools etwa 20 C warm, was sehr angenehm ist um sich abzukühlen. Den Nachmittag verbrachten wir mit in der Sonne liegen (nur etwa bis 2.00 pm, da dann die Sonne hinter den Bergen verschwindet), in der Haengematte fläzen und lesen. Erholung war wichtig vor dem kommenden Anstieg aus dem Canyon raus wieder nach Cabanaconde.
Diese 1100m Hoehenunterschied (von 2200 auf 3300 mueM) meisterten wir wie Champions in knapp 2 Stunden. Zu meiner (und wohl auch zu Steffis) Ueberraschung, brauchte sie nur knapp 10 Minuten mehr den Berg herauf (4. Platz in unserer Gruppe) und überholte dabei Dutzende Leute die früher aufgebrochen waren als wir.
Unser Mittagessen in Chivay bestand aus einem Buffet aus peruanischen Spezialitaeten: Papas, Alpaca-Fleisch, Pollo, Trucha, etc.
Danach fuhren wir mit dem Bus weiter auf ueber 4900m um Alpacas, Llamas und Vicunas in freier Natur zu beobachten (diese Tiere leben nur in einer Hoehe von ueber 4000 Meter). Unser Hostel in Arequipa erreichten wir gegen 18 Uhr.
Die Besteigung des 5800 Meter hohen Vulkans "El Misti" liessen wir bleiben. Obwohl uns gesagt wurde, dass es machbar sei, beschlossen wir doch, dass der Hoehenunterschied zu gross ist und wir vor so einer Tour mehr Eingewöhnung in grosser Höhe und auch eine bessere Fittness bräuchten.
Copacabana / Isla del Sol
Am darauffolgenden Tag nahmen wir dann den Bus Richtung Puno am Titticaca See. Hier blieben wir allerdings nur eine Stunde, da wir gleich den Bus nach Copacabana in Bolivien nahmen. Der bolivianische Grenzbeamte hatte so seine Probleme festzustellen, dass Luxembourg (wie auf meinem Einwanderungsschein ausgefüllt) das gleiche ist wie Gran Ducado de Luxemburgo.
In Copacabana hielten wir uns nur 24 Stunden auf. Wir fuhren mit dem Boot zur Isla del Sol und wanderten die 11 km quer über die Insel. Auf dem Weg konnten wir mehrere Inka-Ruinen besuchen. Es war aber vor allem die Landschaft die uns begeisterte. Das gelbe Grad der Insel, das tiefblaue Wasser des Sees und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Anden. Einfach unvergesslich !!!
Puno
Gestern dann sind wir wieder in Puno angekommen. Heute genehmigen wir uns einen ruhigen Tag bevor wir dann morgen die schwimmenden Uros-Inseln besuchen. Da Puno auf über 3800m liegt, ist der Aufenthalt hier auch gut geeignet uns auf eventuelle Wanderungen in der Gegend um Cusco oder Huarraz vorzubereiten.
Und hier sind noch die Pictures bis und mit Colca Canyon. Bilder von der Isla del Sol werden bald noch folgen.
UPDATE: Pictures vom Lake Titicaca
Santiago - Valparaiso
Wir sitzen in Nazca und warten darauf in unseren Bus steigen zu koennen der uns nach Arequipa bringt.
(hmm...eigentlich nicht mehr...wir sind schon in Puno und es ist schon wieder eine Woche vergangen...nur hatten wir nie Internet um das Blogentry zu posten...deswegen kommt es jetzt mit etwas Verspaetung)
Die Zeit vergeht schnell, vor einer Woche noch waren wir in Chile, in einem netten Hostel in Santiago. Die Zeit in Santiago haben wir vor allem mit zwei Sachen verbracht: Schlafen und Frieren. Der Zeitunterschied zwischen Sydney und Santiago beträgt 10 Stunden. Das ist die grösste Zeitverschiebung mit der wir auf unserem Trip zu kämpfen haben. Wir haben die Aufgabe dann auch eher mittelmässig bewältig. In jeder Nacht in Santiago wachten wir irgendwann zwischen 2 und 5 Uhr auf und mussten uns irgendwie die Zeit vertreiben bevor wir dann wieder weiterschlafen konnten.
Wenn die Temperaturen tagsüber sehr angenehm sind, und man in T-shirt und kurzen Hosen vor die Tür kann, so sind die Nächte jedoch bitterkalt. Das Hostel ist nicht geheizt und durch Fenster- und Türritzen zieht ständig kalte Luft von aussen herein. Nachts sinken die Temperaturen bis auf etwa 6 Grad ab. Wir schliefen dann auch die meisten Nächte in unseren Schlafsäcken über die wir zusätzlich Wolldecken legten.
Santiago ist eine schöne, wenn auch keine spektakuläre Stadt (spektakulär war dann eher die Landung auf dem Flughafen mit den schneebedeckten Anden parallel zur Landepiste). Die Schäden, die das Erdbeben hier vor einigen Monaten hinterliess sind noch klar zu sehen. Ältere Gebäude, wie zum Beispiel Kirchen, zeigen Risse und die Mauern werden von aussen mit schweren Holzbalken gestützt. Der Inhaber unseres Hostels erzählte uns, dass auch viele Hostels aufgrund der schweren Schäden schliessen mussten.
An unserem zweitletzten Tag in Santiago unternahmen wir einen letzten verzweifelten Versuch gegen den Jetlag anzukämpfen. Schon um 6 Uhr standen wir auf und machten uns auf den Weg nach Valparaiso. Nach dem wolkenverhangenen Himmel in Santiago war der blaue Himmel in Valpo eine willkommene Überraschung. Valparaiso ist eine Stadt die sich über mehrere Hügel vor der Küste erstreckt. Die Häuser sind unterschiedlich farbig angemalt und Graffiti ist hier definitiv eher eine Kunst als Vandalismus.
Etwas anderes was einem in Valpo sofort auffällt sind die Unmengen an streunenden Hunden. Einer von ihnen (von Steph auf den Namen Bobbeli getauft) folgte uns durch die halbe Stadt. Wir wurden ihn erst wieder los als wir einen von Dutzend "Accensores" nahmen um von den Hügeln wieder runter ans Meer zu kommen.
An unserem letzten Tag in Santiago mussten wir wieder früh aufstehen. Ein Taxi (der erste Bus zum Flughafen fuhr erst eine Stunde später) brachte uns zum Flughafen. Hatten wir uns auf einen geheizten Flughafen eingestellt, so wurden wir bitter enttäuscht. Wir konnten es nicht erwarten endlich ins Flugzeug zu steigen wo eine warme Decke auf uns wartete (eiskalt ist es nämlich auch immer in den Flugzeugen von LAN Chile).
Pictures Valpareiso
(hmm...eigentlich nicht mehr...wir sind schon in Puno und es ist schon wieder eine Woche vergangen...nur hatten wir nie Internet um das Blogentry zu posten...deswegen kommt es jetzt mit etwas Verspaetung)
Die Zeit vergeht schnell, vor einer Woche noch waren wir in Chile, in einem netten Hostel in Santiago. Die Zeit in Santiago haben wir vor allem mit zwei Sachen verbracht: Schlafen und Frieren. Der Zeitunterschied zwischen Sydney und Santiago beträgt 10 Stunden. Das ist die grösste Zeitverschiebung mit der wir auf unserem Trip zu kämpfen haben. Wir haben die Aufgabe dann auch eher mittelmässig bewältig. In jeder Nacht in Santiago wachten wir irgendwann zwischen 2 und 5 Uhr auf und mussten uns irgendwie die Zeit vertreiben bevor wir dann wieder weiterschlafen konnten.
Wenn die Temperaturen tagsüber sehr angenehm sind, und man in T-shirt und kurzen Hosen vor die Tür kann, so sind die Nächte jedoch bitterkalt. Das Hostel ist nicht geheizt und durch Fenster- und Türritzen zieht ständig kalte Luft von aussen herein. Nachts sinken die Temperaturen bis auf etwa 6 Grad ab. Wir schliefen dann auch die meisten Nächte in unseren Schlafsäcken über die wir zusätzlich Wolldecken legten.
Santiago ist eine schöne, wenn auch keine spektakuläre Stadt (spektakulär war dann eher die Landung auf dem Flughafen mit den schneebedeckten Anden parallel zur Landepiste). Die Schäden, die das Erdbeben hier vor einigen Monaten hinterliess sind noch klar zu sehen. Ältere Gebäude, wie zum Beispiel Kirchen, zeigen Risse und die Mauern werden von aussen mit schweren Holzbalken gestützt. Der Inhaber unseres Hostels erzählte uns, dass auch viele Hostels aufgrund der schweren Schäden schliessen mussten.
An unserem zweitletzten Tag in Santiago unternahmen wir einen letzten verzweifelten Versuch gegen den Jetlag anzukämpfen. Schon um 6 Uhr standen wir auf und machten uns auf den Weg nach Valparaiso. Nach dem wolkenverhangenen Himmel in Santiago war der blaue Himmel in Valpo eine willkommene Überraschung. Valparaiso ist eine Stadt die sich über mehrere Hügel vor der Küste erstreckt. Die Häuser sind unterschiedlich farbig angemalt und Graffiti ist hier definitiv eher eine Kunst als Vandalismus.
Etwas anderes was einem in Valpo sofort auffällt sind die Unmengen an streunenden Hunden. Einer von ihnen (von Steph auf den Namen Bobbeli getauft) folgte uns durch die halbe Stadt. Wir wurden ihn erst wieder los als wir einen von Dutzend "Accensores" nahmen um von den Hügeln wieder runter ans Meer zu kommen.
An unserem letzten Tag in Santiago mussten wir wieder früh aufstehen. Ein Taxi (der erste Bus zum Flughafen fuhr erst eine Stunde später) brachte uns zum Flughafen. Hatten wir uns auf einen geheizten Flughafen eingestellt, so wurden wir bitter enttäuscht. Wir konnten es nicht erwarten endlich ins Flugzeug zu steigen wo eine warme Decke auf uns wartete (eiskalt ist es nämlich auch immer in den Flugzeugen von LAN Chile).
Pictures Valpareiso
Thursday, June 3, 2010
Sleepless in Santiago
Es ist mitten in der Nacht. Robert hat mich wieder einmal geweckt :) Nein - aber die 10 Stunden Zeitverschiebung machen uns auch am dritten Tag/Nacht noch zu schaffen. Deshalb haben wir versucht ein Video hochzuladen. Es hat tatsaechlich geklappt.
Enjoy and good night!
Enjoy and good night!
Tuesday, June 1, 2010
Von Melbourne nach Sydney auf dem Princes Highway
Nach etwa dreistuendigem Flug (Film: Biographie ueber John Lennon) erreichten wir Melbourne. Als wir nach langem Warten auf unser Gepaeck den Flughafen endlich verlassen konnten war es bereits spaeter Nachmittag. Unser Auto hatten wir fuer den naechsten Morgen um 7 gemietet. Das hiess, dass wir eigentlich gar keine Zeit hatten auch nur irgendetwas von Melbourne anzuschauen. Unser Hostel war Gott sei Dank dann aber eines der besten das wir auf unserem gesamten Trip bisher hatten. Die Einrichtung war sehr neu und modern, es war sauber und es gab neben einer Lounge auch einen eigenen Kinoraum und einen Fitnessraum. Die letzten Stunden des Tages verbrachten wir dann aber doch in den Strassen (Subways zum Abendessen, wie wohl zum 20sten Mal auf dem Trip durch Australien). Im Hauptbahnhof kauften wir noch Essen fuer die folgenden Tage ein.
Am naechsten Morgen standen wir dann kurz vor sieben vor der Hertz Filliale und warteten dass man uns hereinliess. Eigentlich hatten wir einen Toyota Yaris mieten wollen, aber man upgradete uns eine Kategorie. So fuhren wir dann mit einem Toyota Corolla Ascent los Richtung Great Ocean Road. Linksverkehr konnten wir ja zu genuege in den Wochen davor auf sehr verkehrsarmen Strassen ueben, so eine 4 Millionen Einwohner Stadt eigentlich nur das naechsthoehere Level darstellte =).
Um die Mittagszeit erreichten wir das eine Ende der Great Ocean Road in der Naehe von Warnambool und fuhren dann grad am Meer wieder zurueck nach Osten. Auch wenn grad Off-Season im Sueden von Australien ist, so waren die 12 Apostel (von denen nur noch 8 uebrig sind) doch stark besucht.
Nach den 12 Aposteln machten wir noch an vielen anderen Lookout Points halt.Trotz des kalten stuermischen Wetters hat es uns super gefallen. Ausnahme war der Leuchturm von Otway, den wir aufgrund eines Eintrittspreises von 15 AUD pro Perosn wegliessen. Die Fahrt dorthin hat sich fuer uns aber trotzdem mehr als gelohnt. Auf dem Ruechweg erwartete uns sicher eines der Highlights unserer Australien Reise: auf Baeumen am Strassenrand entdeckten wir Koalas die "frischfroehlich" (Zitat Steffi) herumkletterten und assen.
Bei Anbruch der Dunkelheit (was leider im Winter hier schon um etwa 17.30 Ohr ist) fanden wir in Apollo Bay das mit Abstand schoenste Hostel, das Surfside Backpackers. Es wurde von einer etwas aelteren Frau gefuehrt und ihre Liebe fuers Detail machte sich ueberall bemerkbar. Im “Wohnzimmer” fanden sich bequeme Sofas und Sessel. Es gab sogar einen Raum mit einem Billard-Tisch (Steph gewann beide Matches). Unser Abendessen bestand fuer einmal nicht aus Pasta. Aus Freude so ein schoenes Hostel gefunden zu haben goennten wir uns ein fettes Schweine Schnitzel mit Kartoffeln.
Am naechsten Tag fuhren wir frueh weiter auf der Great Ocean Road. Gegen Mittag erreichten wir dann auch das Ende davon in Torquay. Torquay ist eine kleine Stadt an der Kueste die bekannt dafuer ist, das jede Surfer-Marke dort ein Geschaeft hat.
Am Ende des zweiten Tages erreichten wir gegen Abend Phillip Island und wohnten dor der Pinguin Parade bei. Jeden Tag, kurz nach Sonnenuntergang kommen die Pinguine aus dem Meer von der Nahrungssuche zurueck an Land zu ihren Nestern. Die Pinguine selbst sind die kleinste bekannteste Art, sie werden nur etwa 30cm gross. Das macht sie umso herziger =). Wir konnten beobachten wie sie in Gruppen aus dem Meer stiegen und sich langsam ans Land wagten um zu ihren Nestplaetzen zu kommen. Von einem Boardwalk aus konnten wir sie sogar noch aus naechster Naehe sehen.
Die Nacht verbrachten wir dann auch in einem Hostel auf Phillip Island. Dass wir die einzigen Gaeste waren, machte unserer Aufenthalt umso angenehmer. Fuer einmal mussten wir uns nicht mit anderer arrangieren, wann wir kochen koennen oder wann wir duschen wollen. Und fuer einmal mussten wir auch am Morgen nicht ganz leise sein um die anderen Zimmerbewohner nicht aufzuwecken wenn wir wieder mal die ersten sind die sich auf den Weg machen.
Fuer den Rest des Wegen machten wir immer wieder Halt in kleinen Kuestenstaedten, sei es um zu Mittag zu essen oder eben um zu schlafen. Wir machten halt in Lake Entrances am 90 Mile Beach. Wir besuchten Malacoota und Eden von wo man herrlich die Wellen anschauen konnte. Unser letzter Stop vor Sydney war Wollongong, eine 270'000 Einwohner Stadt etwa 80km vor Sydney. Der vorhergesagt Sturm wuehlte die Wellen maechtig auf und nicht jeder Surfer traute sich hinaus. Diejenigen, die es dann dort wagten wurden von einer Schar Zuschauer beobachten, die bei jedem gelungenen Ritt oder jedem spektakulaeren Sturz in Ohhs und Ahhhs ausbrachen.
Unser letztes Hostel in Australien fanden wir erst, nachdem wir 2 Stunden lang den Princess Highway rauf und runter gefahren sind und versucht haben in den kleineren Seitenstrassen die Cambridge Lodge zu finden. Das lange Suchen machte sich aber bezahlt, denn auch unser letztes Hostel (im Vorort Stanmore gelegen) war ein Volltreffer. Es war alles ausserordentlich sauber und gepflegt. Noch dazu war der Preis mit 26 Dollar nahezu unschlagbar fuer Sydney. Unseren letzten Abend in Sudney verbrachten wir mit Fish and Chips in der Naehe des Bahnhofs von Stanmore. Ein schoener Ausklang fuer unseren Australien-Aufenthalt.
Nun sitzen wir in unserem Hostel in Santiago (morgens um 4.00 Uhr). Leider hat der Laptop Akku nur noch ca. 4% uebrig.Und wir haben keinen Adapter fuers Ladegeraet :). Stecker in Chile sind anders als im Rest von Suedamerika. Deshalb werdet ihr wieder einmal etwas laenger auf die Fotos warten muessen.
!Hasta luego amigos!
UPDATE: ein paar Bilder haben es jetzt online geschafft. Der Besitzer unseres Hotels hat uns seinen Stecker fuer den Laptop ausgeliehen, sodass wir ihn aufladen konnten. Enjoy :-)
Am naechsten Morgen standen wir dann kurz vor sieben vor der Hertz Filliale und warteten dass man uns hereinliess. Eigentlich hatten wir einen Toyota Yaris mieten wollen, aber man upgradete uns eine Kategorie. So fuhren wir dann mit einem Toyota Corolla Ascent los Richtung Great Ocean Road. Linksverkehr konnten wir ja zu genuege in den Wochen davor auf sehr verkehrsarmen Strassen ueben, so eine 4 Millionen Einwohner Stadt eigentlich nur das naechsthoehere Level darstellte =).
Um die Mittagszeit erreichten wir das eine Ende der Great Ocean Road in der Naehe von Warnambool und fuhren dann grad am Meer wieder zurueck nach Osten. Auch wenn grad Off-Season im Sueden von Australien ist, so waren die 12 Apostel (von denen nur noch 8 uebrig sind) doch stark besucht.
Nach den 12 Aposteln machten wir noch an vielen anderen Lookout Points halt.Trotz des kalten stuermischen Wetters hat es uns super gefallen. Ausnahme war der Leuchturm von Otway, den wir aufgrund eines Eintrittspreises von 15 AUD pro Perosn wegliessen. Die Fahrt dorthin hat sich fuer uns aber trotzdem mehr als gelohnt. Auf dem Ruechweg erwartete uns sicher eines der Highlights unserer Australien Reise: auf Baeumen am Strassenrand entdeckten wir Koalas die "frischfroehlich" (Zitat Steffi) herumkletterten und assen.
Bei Anbruch der Dunkelheit (was leider im Winter hier schon um etwa 17.30 Ohr ist) fanden wir in Apollo Bay das mit Abstand schoenste Hostel, das Surfside Backpackers. Es wurde von einer etwas aelteren Frau gefuehrt und ihre Liebe fuers Detail machte sich ueberall bemerkbar. Im “Wohnzimmer” fanden sich bequeme Sofas und Sessel. Es gab sogar einen Raum mit einem Billard-Tisch (Steph gewann beide Matches). Unser Abendessen bestand fuer einmal nicht aus Pasta. Aus Freude so ein schoenes Hostel gefunden zu haben goennten wir uns ein fettes Schweine Schnitzel mit Kartoffeln.
Am naechsten Tag fuhren wir frueh weiter auf der Great Ocean Road. Gegen Mittag erreichten wir dann auch das Ende davon in Torquay. Torquay ist eine kleine Stadt an der Kueste die bekannt dafuer ist, das jede Surfer-Marke dort ein Geschaeft hat.
Am Ende des zweiten Tages erreichten wir gegen Abend Phillip Island und wohnten dor der Pinguin Parade bei. Jeden Tag, kurz nach Sonnenuntergang kommen die Pinguine aus dem Meer von der Nahrungssuche zurueck an Land zu ihren Nestern. Die Pinguine selbst sind die kleinste bekannteste Art, sie werden nur etwa 30cm gross. Das macht sie umso herziger =). Wir konnten beobachten wie sie in Gruppen aus dem Meer stiegen und sich langsam ans Land wagten um zu ihren Nestplaetzen zu kommen. Von einem Boardwalk aus konnten wir sie sogar noch aus naechster Naehe sehen.
Die Nacht verbrachten wir dann auch in einem Hostel auf Phillip Island. Dass wir die einzigen Gaeste waren, machte unserer Aufenthalt umso angenehmer. Fuer einmal mussten wir uns nicht mit anderer arrangieren, wann wir kochen koennen oder wann wir duschen wollen. Und fuer einmal mussten wir auch am Morgen nicht ganz leise sein um die anderen Zimmerbewohner nicht aufzuwecken wenn wir wieder mal die ersten sind die sich auf den Weg machen.
Fuer den Rest des Wegen machten wir immer wieder Halt in kleinen Kuestenstaedten, sei es um zu Mittag zu essen oder eben um zu schlafen. Wir machten halt in Lake Entrances am 90 Mile Beach. Wir besuchten Malacoota und Eden von wo man herrlich die Wellen anschauen konnte. Unser letzter Stop vor Sydney war Wollongong, eine 270'000 Einwohner Stadt etwa 80km vor Sydney. Der vorhergesagt Sturm wuehlte die Wellen maechtig auf und nicht jeder Surfer traute sich hinaus. Diejenigen, die es dann dort wagten wurden von einer Schar Zuschauer beobachten, die bei jedem gelungenen Ritt oder jedem spektakulaeren Sturz in Ohhs und Ahhhs ausbrachen.
Unser letztes Hostel in Australien fanden wir erst, nachdem wir 2 Stunden lang den Princess Highway rauf und runter gefahren sind und versucht haben in den kleineren Seitenstrassen die Cambridge Lodge zu finden. Das lange Suchen machte sich aber bezahlt, denn auch unser letztes Hostel (im Vorort Stanmore gelegen) war ein Volltreffer. Es war alles ausserordentlich sauber und gepflegt. Noch dazu war der Preis mit 26 Dollar nahezu unschlagbar fuer Sydney. Unseren letzten Abend in Sudney verbrachten wir mit Fish and Chips in der Naehe des Bahnhofs von Stanmore. Ein schoener Ausklang fuer unseren Australien-Aufenthalt.
Nun sitzen wir in unserem Hostel in Santiago (morgens um 4.00 Uhr). Leider hat der Laptop Akku nur noch ca. 4% uebrig.Und wir haben keinen Adapter fuers Ladegeraet :). Stecker in Chile sind anders als im Rest von Suedamerika. Deshalb werdet ihr wieder einmal etwas laenger auf die Fotos warten muessen.
!Hasta luego amigos!
UPDATE: ein paar Bilder haben es jetzt online geschafft. Der Besitzer unseres Hotels hat uns seinen Stecker fuer den Laptop ausgeliehen, sodass wir ihn aufladen konnten. Enjoy :-)
Monday, May 24, 2010
Back in Alice ... after completing the Red Center Way (Uluru, Kings Canyon, West MacDonnell Ranges)
Bis vor kurzem hatten wir auf unserer Reise nur Glueck mit dem Wetter. Ueberall wo wir hinkamen herrschte strahlend blauer Himmel und wohlige Waerme. Unser Glueck aber endete an einem Donnerstag. Genauer gesagt: Donnerstag, 20. Mai 2010. Wir wollten unserer Toyota Landcruiser abholen und es goss in Stroemen. Schlimmer noch, der Wetterbericht sagte Regen fuer die naechsten 3 Tage voraus. Und auch fuer den Uluru waren Schauer und Kaelte vorausgesagt worden. Um unser Unglueck fuer den Tag perfekt zu machen, bekamen wir unser Auto nocht um 8 Uhr morgens wie reserviert, sondern erst um 11.30 (Windschutzscheibe und Handbremse mussten erneuert werden). Als kleiner Entschaedigung erhielten wir dann einen Heizluefter und eine Plane als Vordach fuer den Landcruiser. Von beidem sollten wir bei dem vorausgesagten Wetter noch viel Gebrauch machen.
Das wir das Auto erst so spaet erhielten warf unsere Planer zwar nicht ganz ueber den Haufen, aber wir wussten doch, dass wir uns beeilen mussten wenn wir es noch rechtzeitig bevor Sonnenuntergang zum Uluru schaffen wollten.
(Mir wird schon langweilig wenn ich das hier schreibe :) Euch geht's vermutlich beim Lesen kaum anders ... Seid deshalb gewarnt, der Text wird nicht interessanter. Vergeudet eure Zeit also besser mit was anderem ...)
Nach ueber 500 km am Stueck fahren schafften wir es dann nach Yulara, das Touristen-Dorf mit Campingplaetzen und Hotel in der Naehe vom Uluru. Der Abend endete wie sonst auch: Spaghetti Bolognese kochen, am Computer spielen (es regnete immer noch), Zaehne putzen, Fotos vom Tag anschauen und schlafen.
Am naechsten Tag regnete es zwar nicht mehr, aber es trotzdem sehr bewoelkt. Wir sind dann trotzdem als erstes zum Kultur-Zentrum am Uluru. Da ich dummerweise vergass die Scheinwerfer abzuschalten (eigentlich ist Steffi schuld, aber das ist eine laengere Geschichte) war unsere Batterie leer als wir nach 20 Minuten zurueckkamen. Gluecklicherweise halfen uns ein paar freundliche Australier. Diese sogenannten 'Grey Nomads' (weil sie zu den Tausenden von alten Leuten gehoeren die mit dem Camper durch Australien ziehen nachdem sie in Rente gegangen sind) brachten es mit ihrem 4WD fertig trotz des unwegsamen Gelaendes so an unser Auto hinzufahren das sie uns Starthilfe geben konnten (puuh ...). Um die Batterie wieder aufzuladen fuhren wir dann auch nicht mehr grad zum Uluru, sondern zu den Olgas (Kata Tjutas). Das sind noch so rote Felsen die da irgenwo in der Gegend rumstehen und keiner weiss genau warum. Das Wetter war immer noch beschissen, deswegen gibst hier auch keine Fotos. Nur so viel: wir gingen ungefaehr 10 km zu Fuss und hatten danach keine Lust mehr auch noch den Base Walk am Uluru zu machen. Der Abend endete mit Spaghetti Bolognese (um das grad mal vorwegzunehmen, wir hatten an jedem Abden Spaghetti Bolo ... ).
(ein paar wenige Fotos gibts schon :D )
An unserem 2 Tag am Uluru machten wir dann trotz schlechtem Wetter den Base Walk. Das waren dann wieder 10 km laufen. Auch wenn die Strecke diesmal ganz flach war hatten wir Muehe. Die Kletterei vom Vortag steckte uns noch in den Beinen. Danach brachen wir dann Richtung Kings Canyon auf. Und wieder trafen wir eine dumme Entscheidung: anstatt am Uluru fuer 165 c/l zu tanken warteten wir lieber und zahlten dann 197 c/l in Curtain Springs. Wir tankten dann aber auch nur so viel, dass es uns zur naechsten Tankstelle reichen wuerde. Dort, so wussten wir, kostete ein Liter Diesel naemlich nur 175 cents.
Das Kings Canyon Resort wo wir campten war nett, aber das Wetter war wieder mal schlecht und es regnete. Die Sonne schaute auch am naechsten Morgen kaum hinter den Wolken hervor. Deshalb gibts auch vom Rim Walk, eine Wanderung entlang des Kings Canyon, keine guten Fotos.
Als wir dann aber gegen Mittag aufbrachen Richtung Mereenie Loop klarte der Himmel endlich auf. Der Mereenie Loop ist ein 153 km langer Streckenabschnitt der nicht asphaltiert ist und den wann nur mit einem 4WD und mit Bewilligung (gegen Gebuehr natuerlich) befahren darf. Wir muessen zugeben, das wir zuerst sehr Muehe mit der Strecke hatten. Teilweise schlichen wir mit weniger als 30 km/h ueber den roten Untergrund. Das Auto klapperte und ratterte und wir trauten uns nicht schneller zu fahren. Als wir dann aber sahen wir schnell die uns entgegenkommenden Auto fuhren, gaben wir auch Gas. Und siehe da, je schneller wir fuhren, desto angenehmer wurde die Fahrt. Eine riesige Staubwolke hinter uns herziehend gings dann weiter.
(Wenn irgendjemand bis hierhin gelesen hat, gebt Bescheid. Steffi haette dann naemlich auch endlich mal ne Wette gegen mich gewonnen. Ich glaub naemlich nicht dass sich das jemand freiwillig antut.)
Die Mereenie Loop Road fuehrt direkt in die West MacDonnell Ranges hinein. Die MacDonnell Ranges sind eine atembraubende Gebirgskette durch das Northern Territory (Steffi wird nicht muede zu betonen, dass es nur eine Ansammlung von Huegeln sind, und das die Schweizer dann doch ganz andere Sachen gewohnt sind :), aber ja ... ich fands klasse und wuerde auch gerne wieder hin.). Uebernachtet haben wir dann im Glen Helen Resort, das ist wieder so eine Tankstelle mit Bar und Campingplatz und sonst meilenweit keine Seele. Das macht fuer micht die Schoenheit des Northern Territory aus, diese ... ich komm da glaub ich in einer anderen Blog Entry noch drauf zurueck.
Am letzen Tag von unserer Reise fuhren wir dann, diesmal ueber asphaltierte Strasse durch die West MacDonnell Ranges. Wir machten Stops an der Ormiston Gorge, den Ochre Pits, der Sepentine Gorge und dem Simpsons Gap. Die Landschaft hier ist wirklich atemberaubend schoen. Ich hab wohl vergessen zu erwaehnen, dass wir am ganzen letzten Tag strahlend blauen Himmel hatten. Das ist sicher auch ein Grund warums mir so viel besser gefallen hat als zum Beispiel der Kings Canyon :)
Bevor wir unser Auto dann zurueckbrachten, mussten wir es wieder volltanken. Bei einem Auto mit 2 Tanks mit Gesamtvolumen von 180 Litern sicher keine billige Sache. Aber Diesel ist in Alice im Vergleich zum Outback relativ billig. Ein Liter kostet hier nur 147 cents. D.h. wir hatten nachher "nur" eine Rechnung von 163 Dollar.
Jetzt sitzen wir in unsrem Hostel/Hotel und ruhen uns aus bevor wir dann morgen weiter nach Melbourne fliegen.
Ach ja ... nachdem wir die letzen 2 Tage wieder sehr schoenen Wetter und blauen Himmel hatten, verheisst die Wettervorhersage fuer Melbourne und Umgegend nichts Gutes. Die naechsten Tage, naemlich dann wenn wir ueber die Great Ocean Road fahren werden, ist nur Regen gemeldet. Unsere letzten Tage in Australien werden wohl nicht die Angenehmsten.
Dazu aber mehr im naechsten Blog Entry. Dann werden wir sicher auch die Zeit finden ein kleines Fazit ueber Australien (Ostkueste, Outback, Aborigines, Uluru, Suedkueste etc) zu schreiben.
UPDATE...nachdem Noah den Blog geschrieben hat, wurde ich dazu "verdonnert" einige Bilder auszuwaehlen und hochzuladen :D
Pictures Red Center Way
Enjoy and good night :)
Das wir das Auto erst so spaet erhielten warf unsere Planer zwar nicht ganz ueber den Haufen, aber wir wussten doch, dass wir uns beeilen mussten wenn wir es noch rechtzeitig bevor Sonnenuntergang zum Uluru schaffen wollten.
(Mir wird schon langweilig wenn ich das hier schreibe :) Euch geht's vermutlich beim Lesen kaum anders ... Seid deshalb gewarnt, der Text wird nicht interessanter. Vergeudet eure Zeit also besser mit was anderem ...)
Nach ueber 500 km am Stueck fahren schafften wir es dann nach Yulara, das Touristen-Dorf mit Campingplaetzen und Hotel in der Naehe vom Uluru. Der Abend endete wie sonst auch: Spaghetti Bolognese kochen, am Computer spielen (es regnete immer noch), Zaehne putzen, Fotos vom Tag anschauen und schlafen.
Am naechsten Tag regnete es zwar nicht mehr, aber es trotzdem sehr bewoelkt. Wir sind dann trotzdem als erstes zum Kultur-Zentrum am Uluru. Da ich dummerweise vergass die Scheinwerfer abzuschalten (eigentlich ist Steffi schuld, aber das ist eine laengere Geschichte) war unsere Batterie leer als wir nach 20 Minuten zurueckkamen. Gluecklicherweise halfen uns ein paar freundliche Australier. Diese sogenannten 'Grey Nomads' (weil sie zu den Tausenden von alten Leuten gehoeren die mit dem Camper durch Australien ziehen nachdem sie in Rente gegangen sind) brachten es mit ihrem 4WD fertig trotz des unwegsamen Gelaendes so an unser Auto hinzufahren das sie uns Starthilfe geben konnten (puuh ...). Um die Batterie wieder aufzuladen fuhren wir dann auch nicht mehr grad zum Uluru, sondern zu den Olgas (Kata Tjutas). Das sind noch so rote Felsen die da irgenwo in der Gegend rumstehen und keiner weiss genau warum. Das Wetter war immer noch beschissen, deswegen gibst hier auch keine Fotos. Nur so viel: wir gingen ungefaehr 10 km zu Fuss und hatten danach keine Lust mehr auch noch den Base Walk am Uluru zu machen. Der Abend endete mit Spaghetti Bolognese (um das grad mal vorwegzunehmen, wir hatten an jedem Abden Spaghetti Bolo ... ).
(ein paar wenige Fotos gibts schon :D )
An unserem 2 Tag am Uluru machten wir dann trotz schlechtem Wetter den Base Walk. Das waren dann wieder 10 km laufen. Auch wenn die Strecke diesmal ganz flach war hatten wir Muehe. Die Kletterei vom Vortag steckte uns noch in den Beinen. Danach brachen wir dann Richtung Kings Canyon auf. Und wieder trafen wir eine dumme Entscheidung: anstatt am Uluru fuer 165 c/l zu tanken warteten wir lieber und zahlten dann 197 c/l in Curtain Springs. Wir tankten dann aber auch nur so viel, dass es uns zur naechsten Tankstelle reichen wuerde. Dort, so wussten wir, kostete ein Liter Diesel naemlich nur 175 cents.
Das Kings Canyon Resort wo wir campten war nett, aber das Wetter war wieder mal schlecht und es regnete. Die Sonne schaute auch am naechsten Morgen kaum hinter den Wolken hervor. Deshalb gibts auch vom Rim Walk, eine Wanderung entlang des Kings Canyon, keine guten Fotos.
Als wir dann aber gegen Mittag aufbrachen Richtung Mereenie Loop klarte der Himmel endlich auf. Der Mereenie Loop ist ein 153 km langer Streckenabschnitt der nicht asphaltiert ist und den wann nur mit einem 4WD und mit Bewilligung (gegen Gebuehr natuerlich) befahren darf. Wir muessen zugeben, das wir zuerst sehr Muehe mit der Strecke hatten. Teilweise schlichen wir mit weniger als 30 km/h ueber den roten Untergrund. Das Auto klapperte und ratterte und wir trauten uns nicht schneller zu fahren. Als wir dann aber sahen wir schnell die uns entgegenkommenden Auto fuhren, gaben wir auch Gas. Und siehe da, je schneller wir fuhren, desto angenehmer wurde die Fahrt. Eine riesige Staubwolke hinter uns herziehend gings dann weiter.
(Wenn irgendjemand bis hierhin gelesen hat, gebt Bescheid. Steffi haette dann naemlich auch endlich mal ne Wette gegen mich gewonnen. Ich glaub naemlich nicht dass sich das jemand freiwillig antut.)
Die Mereenie Loop Road fuehrt direkt in die West MacDonnell Ranges hinein. Die MacDonnell Ranges sind eine atembraubende Gebirgskette durch das Northern Territory (Steffi wird nicht muede zu betonen, dass es nur eine Ansammlung von Huegeln sind, und das die Schweizer dann doch ganz andere Sachen gewohnt sind :), aber ja ... ich fands klasse und wuerde auch gerne wieder hin.). Uebernachtet haben wir dann im Glen Helen Resort, das ist wieder so eine Tankstelle mit Bar und Campingplatz und sonst meilenweit keine Seele. Das macht fuer micht die Schoenheit des Northern Territory aus, diese ... ich komm da glaub ich in einer anderen Blog Entry noch drauf zurueck.
Am letzen Tag von unserer Reise fuhren wir dann, diesmal ueber asphaltierte Strasse durch die West MacDonnell Ranges. Wir machten Stops an der Ormiston Gorge, den Ochre Pits, der Sepentine Gorge und dem Simpsons Gap. Die Landschaft hier ist wirklich atemberaubend schoen. Ich hab wohl vergessen zu erwaehnen, dass wir am ganzen letzten Tag strahlend blauen Himmel hatten. Das ist sicher auch ein Grund warums mir so viel besser gefallen hat als zum Beispiel der Kings Canyon :)
Bevor wir unser Auto dann zurueckbrachten, mussten wir es wieder volltanken. Bei einem Auto mit 2 Tanks mit Gesamtvolumen von 180 Litern sicher keine billige Sache. Aber Diesel ist in Alice im Vergleich zum Outback relativ billig. Ein Liter kostet hier nur 147 cents. D.h. wir hatten nachher "nur" eine Rechnung von 163 Dollar.
Jetzt sitzen wir in unsrem Hostel/Hotel und ruhen uns aus bevor wir dann morgen weiter nach Melbourne fliegen.
Ach ja ... nachdem wir die letzen 2 Tage wieder sehr schoenen Wetter und blauen Himmel hatten, verheisst die Wettervorhersage fuer Melbourne und Umgegend nichts Gutes. Die naechsten Tage, naemlich dann wenn wir ueber die Great Ocean Road fahren werden, ist nur Regen gemeldet. Unsere letzten Tage in Australien werden wohl nicht die Angenehmsten.
Dazu aber mehr im naechsten Blog Entry. Dann werden wir sicher auch die Zeit finden ein kleines Fazit ueber Australien (Ostkueste, Outback, Aborigines, Uluru, Suedkueste etc) zu schreiben.
UPDATE...nachdem Noah den Blog geschrieben hat, wurde ich dazu "verdonnert" einige Bilder auszuwaehlen und hochzuladen :D
Pictures Red Center Way
Enjoy and good night :)
Tuesday, May 18, 2010
Finally ... some pictures
Ach...es isch schon ein Weilchen her seit wir uns um den Blog gekuemmert haben. Waehrend wir in Vietnam und Kambodscha fast ueberall Internetzugang hatten (und das meistens noch gratis), ist der Zugang hier in Australien leider sehr knapp. Und oft muessen wir dafuer viel zu tief in die Tasche greifen, dass es uns das nicht wert ist. Dann versuchen wir innerhalb von 15min (fuer einen Australischen Dollar) das Wichtigste schnell zu checken, fuer alles weitere bleibt dann aber kaum Zeit.
Jetzt sitzen wir (d.h. Robert schlaeft schon) in einem kleinen Hostelzimmerchen in Alice Springs und haben gratis Wifi (ohne das wir es gewusst haben heute Nachmittag, als wir das Zimmer gebucht haben. Was fuer ein Glueck). Endlich.
Deshalb folgen hier jetzt erstmal ein paar Eindruecke von der Australischen Ostkueste und von unserer Reise von Darwin nach Alice.
Pictures Australian East Coast
Pictures Darwin - Alice
Jetzt muss ich aber ins Bett...Es ist schon viel zu spaet. Morgen gibts einen anstrengenden Tag mit Sightseeing in Alice Springs. Hoffentlich bleibt das Wetter so wunderbar wie heute...strahlendblauer Himmel ohne Wolken so weit das Auge reicht.
Vielleicht reichts dann morgen Abend noch fuer einen kleinen Reisebericht. Die Laeden schliessen hier sowieso alle schon um 5 Uhr :)
Cya later mates!
Jetzt sitzen wir (d.h. Robert schlaeft schon) in einem kleinen Hostelzimmerchen in Alice Springs und haben gratis Wifi (ohne das wir es gewusst haben heute Nachmittag, als wir das Zimmer gebucht haben. Was fuer ein Glueck). Endlich.
Deshalb folgen hier jetzt erstmal ein paar Eindruecke von der Australischen Ostkueste und von unserer Reise von Darwin nach Alice.
Pictures Australian East Coast
Pictures Darwin - Alice
Jetzt muss ich aber ins Bett...Es ist schon viel zu spaet. Morgen gibts einen anstrengenden Tag mit Sightseeing in Alice Springs. Hoffentlich bleibt das Wetter so wunderbar wie heute...strahlendblauer Himmel ohne Wolken so weit das Auge reicht.
Vielleicht reichts dann morgen Abend noch fuer einen kleinen Reisebericht. Die Laeden schliessen hier sowieso alle schon um 5 Uhr :)
Cya later mates!
Friday, April 30, 2010
Bangkok - Sydney
Nach 3 Tagen in Bangkok sind wir nun heute morgen in Sydney gelandet. Bangkok war gar nicht so schlimm wie in den Medien beschrieben. Klar patroullieren Soldaten durch die Strassen und auch bei den Sky Train Stationen ist die Ueberwachung gross. Aber kein Vergleich zu den Bildern im Fernsehen. Strassenbarrikaden haben wir zwar auch gesehen, allerdings nur von oben aus dem Skytrain. Auszusteigen waere sinnlos gewesen, da die Geschaefte in diesen Vierteln sowieso geschlossen waren.
Nun sind wir also in Sydney und es regnet in Stroemen. Die 14 Grad Aussentemperatur sind dann auch eine Erholung zu den 40 Grad die wir die letzten paar Wochen fast ausnahmslos hatten. Leider wird es morgen auch noch regnen. Und am Montag auch ;(. Und am Dienstag ;((. Wir hoffen deswegen, dass sich wenigstens der Sonntag lohnt.
Jetzt versuchen wir wenigsten den Regentag so gut wie moeglich zu nutzen, d.h. Haarschnitt fuer Robert, Arztbesuch wegen Robert's Rueckenschmerzen (anhaltend schmerzend seit Hong Kong, viel Voltaren dolo schafft kaum noch Abhilfe) und wenn noch Zeit uebrig bleibt waere ein bisschen Planung fuer den naechsten Monat auch nicht schlecht :) .
so long mates :D
Nun sind wir also in Sydney und es regnet in Stroemen. Die 14 Grad Aussentemperatur sind dann auch eine Erholung zu den 40 Grad die wir die letzten paar Wochen fast ausnahmslos hatten. Leider wird es morgen auch noch regnen. Und am Montag auch ;(. Und am Dienstag ;((. Wir hoffen deswegen, dass sich wenigstens der Sonntag lohnt.
Jetzt versuchen wir wenigsten den Regentag so gut wie moeglich zu nutzen, d.h. Haarschnitt fuer Robert, Arztbesuch wegen Robert's Rueckenschmerzen (anhaltend schmerzend seit Hong Kong, viel Voltaren dolo schafft kaum noch Abhilfe) und wenn noch Zeit uebrig bleibt waere ein bisschen Planung fuer den naechsten Monat auch nicht schlecht :) .
so long mates :D
Friday, April 23, 2010
Bangkok or Sihanoukville - that's the question
Mit den Unruhen, Explosionen und Demonstrationen in Bangkok geraten unsere Plaene fuer unsere letzte Woche in South East Asia durcheinander. Eigentlich hatten wir vor in zwei Tagen (am 25. April) von hier Battambang nach Bangkok zu reisen. Unter den aktuellen Umstaenden, das EDA raet von Reisen nach Bangkok ab, scheint dies allerdings zu riskant.Grosse Menschenansammlungen und oeffentlicher Transport sollen gemieden werden. Einen Aufenthalt in Bangkok macht somit keinen Sinn.
Wahrscheinlich werden wir jetzt wieder in den Sueden von Kambodscha reisen (ev. nach Sihanoukville), oder wir gehen in den Osten (Kratie oder so). Genau wissen wir das noch nicht. Sicher ist, das wir dann mit dem Uebernacht-Bus von Phnom Penh aus direkt nach Bangkok fahren, dort ankommen und mit dem Taxi zum Flughafen gehen. Der Flug Phnom Penh - Bangkok ist fuer uns zu teuer.
Wir werden uns dann halt weiterhin ein paar Tage darueber aufregen muessen, dass wir hier taeglich doppelt so viel Geld ausgeben wie geplant.
Wahrscheinlich werden wir jetzt wieder in den Sueden von Kambodscha reisen (ev. nach Sihanoukville), oder wir gehen in den Osten (Kratie oder so). Genau wissen wir das noch nicht. Sicher ist, das wir dann mit dem Uebernacht-Bus von Phnom Penh aus direkt nach Bangkok fahren, dort ankommen und mit dem Taxi zum Flughafen gehen. Der Flug Phnom Penh - Bangkok ist fuer uns zu teuer.
Wir werden uns dann halt weiterhin ein paar Tage darueber aufregen muessen, dass wir hier taeglich doppelt so viel Geld ausgeben wie geplant.
Thursday, April 22, 2010
Bilder von Ninh Binh
Es ist schon fast einen Monat her, aber es dauert einfach zu lange Bilder hochzuladen. Die Internetverbindungen hier sind nicht die schnellsten. Jetzt habe ich fast 45 min gebraucht um diese Bilder von Ninh Binh hochzuladen. Das muss fuers erste reichen :) Es ist zu heiss hier und ich habe keine Geduld in der Hitze, ohne Fan in diesem Internetface zu sitzen :) Ich versuch es spaeter noch einmal, gegen den Abend, wenns hoffentich etwas kuehler ist. Wir machen jetzt Siesta :) Hoffentlich geniesst ihr die Bilder. Sie zeigen unsere damalige Velotour um Ninh Binh herum und dann auch unsere ersten Versuche mit dem Motorbike. Zuerst erklaerte der Typ von unserem Hotel Robert wies geht, spaeter hab ichs dann auch noch versucht.
Das Wetter war damals noch nicht so ueberragend und heiss wars auch noch nicht ... ach wie wir uns nach etwas Abkuehlung sehnen!!
Pictures Ninh Binh
(im Moment kann ich die Slideshow dazu nicht verlinken, weil dieser Comp keinen Flash Player hat und das downloaden nicht funktioniert. Falls ihr die Bilder in der Slideshow sehen moechtet, klickt oben rechts auf slideshow)
Das Wetter war damals noch nicht so ueberragend und heiss wars auch noch nicht ... ach wie wir uns nach etwas Abkuehlung sehnen!!
Pictures Ninh Binh
(im Moment kann ich die Slideshow dazu nicht verlinken, weil dieser Comp keinen Flash Player hat und das downloaden nicht funktioniert. Falls ihr die Bilder in der Slideshow sehen moechtet, klickt oben rechts auf slideshow)
Sunday, April 18, 2010
In Phnom Penh
Ich sitze in einem Internet Cafe in Phnom Penh und draussen regnet es zum ersten Mal so richtig. Obwohl ich todmuede bin von der Hitze und dem staendigen Herumlaufen und Sightseeing, hier ein kleines Update ueber unsere Tage im Mekong Delta und unsere ersten Tage in Kambodscha.
Unsere Tour ins Mekong Delta (die eine private Tour wurde, da keiner sonst wohl genau dasselbe gebucht hat) begann mit einer 4-stuendigen Busfahrt in einem Minivan mit rund 16 Vietnamesen. Sie fuehrte uns bis nach Tra On (suedlich von Can Tho). Dort wurden wir mit einem kleine Boot auf eine Insel gebracht wo wir unsere Familie kennenlernten. Bei dieser Familie verbrachten wir einen Tag. Zuerst gab es einen Lunch. Danach relaxten wir ein wenig in der Haengematte bevor wir mit dem Velo die Insel erkundeten. Die Insel ist etwa 25 km2 gross, mit ca. 15000 Bewohner die alle vom Eigenanbau oder vom Fischen leben. Wir durften die lokale Schule besuchen und die kleinen Erstklaessler sangen uns sogar ein paar Lieder vor :) . Danach fuhren wir mit einem kleinen Boot durch die Kanaele auf der Insel. So konnten wir eindruecklich erleben, was es heisst im Mekong Delta zu leben, zu sehen wie die Leute wohnen, von was sie leben, wo das Wasser ueberall ist (endlos...endlose Kanaele ueberall, ca 20000 km im ganzen Delta).
Nach der Bootsfahrt kochten wir zusammen mit der Familie das Abendessen, d.h. wir konnten gerade mal unsere spring rolls selber machen, fuer das andere hatten wir keine Zeit, wir waren wohl zu langsam :).
Nach einer ueberaus unbequemen Nacht auf einem Bett ohne Matraze (nur einer Strohmatte und einer duennen Decke als Unterlage), besuchten wir den floating market von Tra On um ca 6.30 Uhr. Danach brachte uns das Schiff (wie ein Bus auf Wasser) nach Can Tho. Dort besuchten wir den groessten floating market im ganzen Mekong Delta.
Nach dem Mittagessen gings mit dem Bus (ca 3h und ueberhaupt keinem legroom, keinen centimeter) nach Chau Doc. Von dort aus gings einen Tag spaeter mit dem Boot nach Kambodscha.
Da wir aber in Chau Doc noch Vietnamesische Dong hatten, die uns keiner in US Dollars zurueck changen wollte, goennten wir uns am Abend von Roberts Geburtstag ein goettliches Essen im teuersten Hotel von Chau Doc(und einzig wirklich richtigem Hotel, dem Victoria Chau Doc). Wir haben etwas gesuendigt und wohl innerhalb von 2h mehr Geld ausgegeben als in 5 Tagen :)
Die Fahrt nach Kamdobscha (ca 6h), die Beschaffung des Visas and der Grenze (insgesamt eine ca 1h Prozerdur fuer alle Passagiere an Board)...Alles verlief ohne Probleme.
Jetzt sind wir in Phnom Penh. Wir kamen am Samstag Nachmittag an und morgen Montag morgen gehen wir schon weiter nach Siem Riep. Kamdobscha ist...bis jezt gefaellt es uns sehr hier. Die Menschen sind unglaublich freundlich, etwas weniger aufdringlich und etwas zueruckhaltender als die Vietnamesen. Aber die Preise...die sind so hoch, viel hoeher als erwartet (fast doppelt so hoch wie noch in Vietnam, v.a. fuers Essen und Trinken und fuer den Transport z. B. mit Tuk Tuks).Und dann die Hitze...wir beide haben noch nie im Leben so geschwitzt, noch nie...wir sind den ganzen Tag einfach nur nass. Auch ohne irgendetwas zu tun, der Schweiss tropft uns von der Stirn. Hoffentlich wirds im Norden etwas kuehler...
oppps...ich werde aus dem Cafe geschmissen...die schliessen wohl um 10.
Also...dann schliesse ich hier meinen Post, auf dass wir in Siem Riep noch etwas mehr ausfuehern koennen und erzaehelen koennen ueber Kambodscha. Hoffentlich ist es jetzt etwas kuehler draussen.
Auf bald :)
Unsere Tour ins Mekong Delta (die eine private Tour wurde, da keiner sonst wohl genau dasselbe gebucht hat) begann mit einer 4-stuendigen Busfahrt in einem Minivan mit rund 16 Vietnamesen. Sie fuehrte uns bis nach Tra On (suedlich von Can Tho). Dort wurden wir mit einem kleine Boot auf eine Insel gebracht wo wir unsere Familie kennenlernten. Bei dieser Familie verbrachten wir einen Tag. Zuerst gab es einen Lunch. Danach relaxten wir ein wenig in der Haengematte bevor wir mit dem Velo die Insel erkundeten. Die Insel ist etwa 25 km2 gross, mit ca. 15000 Bewohner die alle vom Eigenanbau oder vom Fischen leben. Wir durften die lokale Schule besuchen und die kleinen Erstklaessler sangen uns sogar ein paar Lieder vor :) . Danach fuhren wir mit einem kleinen Boot durch die Kanaele auf der Insel. So konnten wir eindruecklich erleben, was es heisst im Mekong Delta zu leben, zu sehen wie die Leute wohnen, von was sie leben, wo das Wasser ueberall ist (endlos...endlose Kanaele ueberall, ca 20000 km im ganzen Delta).
Nach der Bootsfahrt kochten wir zusammen mit der Familie das Abendessen, d.h. wir konnten gerade mal unsere spring rolls selber machen, fuer das andere hatten wir keine Zeit, wir waren wohl zu langsam :).
Nach einer ueberaus unbequemen Nacht auf einem Bett ohne Matraze (nur einer Strohmatte und einer duennen Decke als Unterlage), besuchten wir den floating market von Tra On um ca 6.30 Uhr. Danach brachte uns das Schiff (wie ein Bus auf Wasser) nach Can Tho. Dort besuchten wir den groessten floating market im ganzen Mekong Delta.
Nach dem Mittagessen gings mit dem Bus (ca 3h und ueberhaupt keinem legroom, keinen centimeter) nach Chau Doc. Von dort aus gings einen Tag spaeter mit dem Boot nach Kambodscha.
Da wir aber in Chau Doc noch Vietnamesische Dong hatten, die uns keiner in US Dollars zurueck changen wollte, goennten wir uns am Abend von Roberts Geburtstag ein goettliches Essen im teuersten Hotel von Chau Doc(und einzig wirklich richtigem Hotel, dem Victoria Chau Doc). Wir haben etwas gesuendigt und wohl innerhalb von 2h mehr Geld ausgegeben als in 5 Tagen :)
Die Fahrt nach Kamdobscha (ca 6h), die Beschaffung des Visas and der Grenze (insgesamt eine ca 1h Prozerdur fuer alle Passagiere an Board)...Alles verlief ohne Probleme.
Jetzt sind wir in Phnom Penh. Wir kamen am Samstag Nachmittag an und morgen Montag morgen gehen wir schon weiter nach Siem Riep. Kamdobscha ist...bis jezt gefaellt es uns sehr hier. Die Menschen sind unglaublich freundlich, etwas weniger aufdringlich und etwas zueruckhaltender als die Vietnamesen. Aber die Preise...die sind so hoch, viel hoeher als erwartet (fast doppelt so hoch wie noch in Vietnam, v.a. fuers Essen und Trinken und fuer den Transport z. B. mit Tuk Tuks).Und dann die Hitze...wir beide haben noch nie im Leben so geschwitzt, noch nie...wir sind den ganzen Tag einfach nur nass. Auch ohne irgendetwas zu tun, der Schweiss tropft uns von der Stirn. Hoffentlich wirds im Norden etwas kuehler...
oppps...ich werde aus dem Cafe geschmissen...die schliessen wohl um 10.
Also...dann schliesse ich hier meinen Post, auf dass wir in Siem Riep noch etwas mehr ausfuehern koennen und erzaehelen koennen ueber Kambodscha. Hoffentlich ist es jetzt etwas kuehler draussen.
Auf bald :)
Wednesday, April 14, 2010
Dalat - Mui Ne - Saigon
Wir sind in Saigon angekommen, besser gesagt, jetzt fast schon wieder auf dem Sprung. Es geht ab ins Mekong Delta und dann mit dem Boot nach Kambodscha. Deswegen ein kleiner Rueckblick auf die vergangenen Tage.
An unserem zweiten Tag in Dalat mieteten wir ein Motorbike. Unser Ziel war Nam Ban, ca. 30 km entfernt von Dalat. Statt mit einer gefuehrten Tour diese Gegend zu besuchen, versuchten wir es auf eigene Faust. Das Motorbike kostete uns 6 US Dollars fuer einen Tag. Benzin hier ist auch sehr billig, ca. 20'000 Vietnam Dong fuer einen Liter (1 US Dollar = 19 000 Dong).
Nachdem wir uns zuerst etwas verfahren haben in der huegeligen Landschaft von Dalat, fanden wir nach ca. 1.5 h Nam Ban. Dort besuchten wir eine Silk Factory. Danach die Elephant Falls. Dies ist ein Wasserfall (nicht sehr gross), aber wir hatten unseren Spass auf den Felsen herumzuklettern. Da wir lange Hosen trugen, zogen wir uns keinen neuen Sonnenbrand zu :-).
Zueruck in Dalat fanden wir dann noch heraus, das wir fuer unser Zimmer viel zu viel bezahlt haben. Andere Zimmer (mit zentralerer Location) haetten genauso schoene Zimmer gehabt, waeren aber nur halb so teuer gewesen. Diese waren diese nicht uebers Internet buchbar. So schworen wir uns fuer Mui Ne nicht mehr im Voraus zu buchen.
Dann gings am naechsten Tag, um ca. 8 Uhr los. Mit dem Bus fuhren wir nach Mui Ne. Dies ist eine kleines Fischerdoerfchen in der Naehe von Phan Thiet. Entlang des Strandes gibt es etliche Hotels, Kitesurfshops und Restaurants.
In der bruehtenden Hitze, mittags um 12 Uhr, machten wir uns auf dei Suche nach einem kleinen Resort mit Zugang zum Strand. Fuer 12 US Dollar fanden wir ein kleines Zimmerchen mit Fan (keine Air Conditioning, das waere 8 Dollar teurer gekommen. Das wollten wir uns nicht goennen =)).
Die 3 Naechte in Mui Ne vergingen wir im Fluge. Wir haben zwar fast nichts unternommen, ausser einer kleiner Tour zu den Sandduenen von Mui Ne und dem traditionellen Fischerdoerfchen.Ein paar Tage ausspannen hat uns aber ganz gut getan, bevor es dann aufging nach Saigon.
Am Montag Abend sind wir dann in Saigon angekommen und in ein super kleines Hotel im Backpackerviertel eingecheckt. Am Dienstag klapperten wir den ganzen Tag die Sehenswuerdigkeiten in der Stadt zu Fuss ab, das bei brutaler Hitze (gefuehlte 40 Grad): Ben Thanh Market, Hotel de Ville, Reunification Palace, War Remnants Museum, Cathedral Notre Dame, Post Office, Jade Emperor Pagoda). Den Rueckweg von der Jade Emperor Pagode zum Hotel (ca. 5 km) wollten wir uns dann nicht mehr antun und arrangierten einen Motorradfahrer. Dieser konnte auf die Schnelle keinen zweiten Fahrer organisieren, sodass wir zu dritt auf einem Motorrad durch die Strassen von Saigon cruisten. Wir versuchen gerade das Viedo auf Youtube zu laden, aber der Computer nebenan, an dem Robert es versucht, will nicht so wirkilch unser Viedo hochladen.
Heute morgen besuchten wir die Cu Chi Tunnels, ca 70 km noerdlich von Saigon (dafuer braucht man ca 2 h fuer einen Weg). In Cu Chi sind die Tunnels die die Viet Cong ab 1940 bis 1975 gegraben haben uund waehrend des Vietnamkriegs darin gelebt haben. Mehr Informationen hier :)
Jetzt ueberlegen wir uns heute abend noch in den beruehmt beruechtigten Nightclub Apocalypse Now zu gehen. Zuerst gibts jetzt aber noch etwas zu Essen und ein bisschen Souvenir shopping in Saigon (hier gibts alles, coole Poster, billige Raubkopien von DVDs und CDs, kopierte billige Buecher, spott billige Markenkleider).
Morgen gehts dann ins Mekong Delta. Ueber Vinh Long und Can Tho nach Chau Doc.Von dort aus schlussendlich mit dem Boot bis nach Phnom Phen in Kambodscha wo wir am 17. April angkommen.
Bilder...naja...ihr wisst ja...das haben wir noch nicht so im Griff. Vielleicht (hoffentlich) haben wir heute abend noch etwas Zeit um ein paar hochzuladen. Und vielleicht klappts auch mit dem Video. Damit ihr die crazy streets und die 7 millionen motorbikes von Saigon fast live miterleben koennt :-)
Cho đến khi đó và tạm biệt!
An unserem zweiten Tag in Dalat mieteten wir ein Motorbike. Unser Ziel war Nam Ban, ca. 30 km entfernt von Dalat. Statt mit einer gefuehrten Tour diese Gegend zu besuchen, versuchten wir es auf eigene Faust. Das Motorbike kostete uns 6 US Dollars fuer einen Tag. Benzin hier ist auch sehr billig, ca. 20'000 Vietnam Dong fuer einen Liter (1 US Dollar = 19 000 Dong).
Nachdem wir uns zuerst etwas verfahren haben in der huegeligen Landschaft von Dalat, fanden wir nach ca. 1.5 h Nam Ban. Dort besuchten wir eine Silk Factory. Danach die Elephant Falls. Dies ist ein Wasserfall (nicht sehr gross), aber wir hatten unseren Spass auf den Felsen herumzuklettern. Da wir lange Hosen trugen, zogen wir uns keinen neuen Sonnenbrand zu :-).
Zueruck in Dalat fanden wir dann noch heraus, das wir fuer unser Zimmer viel zu viel bezahlt haben. Andere Zimmer (mit zentralerer Location) haetten genauso schoene Zimmer gehabt, waeren aber nur halb so teuer gewesen. Diese waren diese nicht uebers Internet buchbar. So schworen wir uns fuer Mui Ne nicht mehr im Voraus zu buchen.
Dann gings am naechsten Tag, um ca. 8 Uhr los. Mit dem Bus fuhren wir nach Mui Ne. Dies ist eine kleines Fischerdoerfchen in der Naehe von Phan Thiet. Entlang des Strandes gibt es etliche Hotels, Kitesurfshops und Restaurants.
In der bruehtenden Hitze, mittags um 12 Uhr, machten wir uns auf dei Suche nach einem kleinen Resort mit Zugang zum Strand. Fuer 12 US Dollar fanden wir ein kleines Zimmerchen mit Fan (keine Air Conditioning, das waere 8 Dollar teurer gekommen. Das wollten wir uns nicht goennen =)).
Die 3 Naechte in Mui Ne vergingen wir im Fluge. Wir haben zwar fast nichts unternommen, ausser einer kleiner Tour zu den Sandduenen von Mui Ne und dem traditionellen Fischerdoerfchen.Ein paar Tage ausspannen hat uns aber ganz gut getan, bevor es dann aufging nach Saigon.
Am Montag Abend sind wir dann in Saigon angekommen und in ein super kleines Hotel im Backpackerviertel eingecheckt. Am Dienstag klapperten wir den ganzen Tag die Sehenswuerdigkeiten in der Stadt zu Fuss ab, das bei brutaler Hitze (gefuehlte 40 Grad): Ben Thanh Market, Hotel de Ville, Reunification Palace, War Remnants Museum, Cathedral Notre Dame, Post Office, Jade Emperor Pagoda). Den Rueckweg von der Jade Emperor Pagode zum Hotel (ca. 5 km) wollten wir uns dann nicht mehr antun und arrangierten einen Motorradfahrer. Dieser konnte auf die Schnelle keinen zweiten Fahrer organisieren, sodass wir zu dritt auf einem Motorrad durch die Strassen von Saigon cruisten. Wir versuchen gerade das Viedo auf Youtube zu laden, aber der Computer nebenan, an dem Robert es versucht, will nicht so wirkilch unser Viedo hochladen.
Heute morgen besuchten wir die Cu Chi Tunnels, ca 70 km noerdlich von Saigon (dafuer braucht man ca 2 h fuer einen Weg). In Cu Chi sind die Tunnels die die Viet Cong ab 1940 bis 1975 gegraben haben uund waehrend des Vietnamkriegs darin gelebt haben. Mehr Informationen hier :)
Jetzt ueberlegen wir uns heute abend noch in den beruehmt beruechtigten Nightclub Apocalypse Now zu gehen. Zuerst gibts jetzt aber noch etwas zu Essen und ein bisschen Souvenir shopping in Saigon (hier gibts alles, coole Poster, billige Raubkopien von DVDs und CDs, kopierte billige Buecher, spott billige Markenkleider).
Morgen gehts dann ins Mekong Delta. Ueber Vinh Long und Can Tho nach Chau Doc.Von dort aus schlussendlich mit dem Boot bis nach Phnom Phen in Kambodscha wo wir am 17. April angkommen.
Bilder...naja...ihr wisst ja...das haben wir noch nicht so im Griff. Vielleicht (hoffentlich) haben wir heute abend noch etwas Zeit um ein paar hochzuladen. Und vielleicht klappts auch mit dem Video. Damit ihr die crazy streets und die 7 millionen motorbikes von Saigon fast live miterleben koennt :-)
Cho đến khi đó và tạm biệt!
Wednesday, April 7, 2010
Express-Entry: Ninh Binh - Hue - Hoi An - Nha Trang
Momentan finden wir kaum die Zeit lange Blog-Entries zu schreiben. Damit aber trotzdem alle auf dem Laufenden sind wo wir uns gerade aufhalten und was wir gemacht haben, gibt's hier eine Express-Entry. Sobald wir Zeit finden ausfuehrlicher zu berichten werden wir den Eintrag noch ausbauen.
Am zweiten und letzten Tag in Ninh Binh haben wir einen Motorroller ausgeliehen und selbst versucht uns im hektischen Verkehr in Vietnam zurecht zu finden. Danach sind wir dann noch aufs Land rausgefahren und haben versucht den gleichen Weg wiederzufinden wie wir am Vortag mit Toan gefahren sind.
Am Abend haben wir zum ersten Mal einen der beruechtigten 'Sleeping Busses' genommen. Das sind Busse, in denen etwa 50 Leute mehr oder weniger bequem liegend schlafen koennen. Der Bus verliess Ninh Binh um etwa 9 Uhr abends. Um halb acht morgens erreichten wir dann Hue.
Nach dem Einschecken im Hotel machten wir uns gleich zu einer Stadterkundung auf. Die Zitadelle war nett anzuschauen, aber nicht wirklich interessant genug mehr als zwei Stunden zu verbringen. Am Nachmittag sahen wir uns dann, gefahren von zwei Moped-Fahrern eine Pagoda und die Grabanlagen von einem Koenig an (Name is mir grad entfallen).
Die Hitze, die starke Sonne ueber die Mittagsstunden und zuwenig trinken forderten ihren Tribut. Steph wurde fiebrig und wir nutzten den folgenden Tag zur Rast bevor es dann am naechsten Morgen mit dem Zug von Hue nach Danang ging.
Danang hat nicht den Ruf einer besonders interessanten Stadt. Leider fuhr aber kein Zug direkt bis Hoi An. Mit dem Gefuehl maechtig uebers Ohr gehauen zu werden willigten wir dann doch schliesslich in die Offerte eines Minibus-Fahrers ein. Fuer umgerechnet 7 USD sollte er uns nach Hoi An bringen. Zu unserer Beruhigung setzte sich auch noch ein englisches Paar mit zwei Kindern in den Minibus. Und wir versuchten uns selber einzureden, dass der Deal doch gar nicht so schlecht war und andere Verkehrsmittel wohl teurer gekommen waeren.
Hoi An ist eine Stadt wo es von Touristen nur so wimmelt. Das alte Stadt-Zentrum ist UNESCO Weltkulturerbe und wirklich sehenswert. Es gibt dort allerdings fast ausschliesslich drei Arten von Geschaeften: Souvenir-Shops, Restaurants und Schneider. Hoi An is beruehmt fuer seine Schneider und jeder der irgendwann mal in dort in einem Hotel absteigt kommt nicht drum herum sich fuer wenig Geld ein Kleidungsstueck aufs Mass schneidern zu lassen. Das heisst im Klartext: Steph hat jetzt einen Rock, eine Hose aus Leinen und ein Oberteil mehr im Rucksack. Bei mir hats nur fuer ein Hemd gelangt.
Am zweiten Tag in Hoi An besuchten wir die Ruinen von My Son. Sie sollen denen von Angkor Wat sehr aehnlich sein. Allerdings ist das Gelaende mit den Ruinen ehr klein und die Gebauede sind weniger gut erhalten als diejenigen in Kambodscha. Den Rest des Tagen verbrachten wir dann wieder in der Altstadt (Rock/Hose/Hemd anprobieren usw).
Am dritten und letzten Tag in Hoi An liehen wir uns Fahrraeder aus und fuhren auf die Cham-Insel. Dort probierten wir in einem Vietnamesischen Gourmet Restaurant (gefuehrt von einem Hollaender) eine der Spezialitaeten der Gegend: 'White Rose', das sind Schrimps in Reisblaetter gewickelt. In einem Book-Exchange Store kauften wir dann noch eine Kopie des Lonely Planet Cambodia (die Vietnamesen haben keinen Respekt vor Copyrights oder Trademarks).
Am Abend dann nahmen wir den naechsten Sleeping Bus (dismal von der bekannten 'Sinh Cafe'-Kette um am naechsten Morgen in Nha Trang, der Beach-Stadt Vietnams anzukommen. Schon kurz nach Sonnenaufgang sieht man hier jede Menge Vietnamesen beim Fruehsport am Strand oder beim morgendlichen Bad im Meer.
Nachdem wir unser Gepaeck im Hotel verstaut hatten, mieteten wir sogleich ein Moped um etwa 30 km aus der Stadt raus um die Monkey-Island mit freilebenden zahmen Affen zu besuchen.
Am Abend dann schwammen wir selbst im herrlich warmen Wasser am Strand von Nha Trang und genossen danach das billigste und doch eines der besten Abendessen die wir bis dahin hatten im 'Cafe des Amis' (empfohlen von Lonely Planet).
Da wir vorhaben spaeter noch in Mui Ne etwas laenger am Meer zu bleiben, verliessen wir Nha Trang bereits wieder nach einer Nacht in Richtung Dalat aud 1500m ueber dem Meer in den "Bergen" gelegen.
Die Stadt selbst begeisterst uns wenig, aber morgen wird hoffentlich besser. Dann werden wir naemlich wieder mit dem Moped rausfahren udn hoffentlich Kaffee-Plantagen, eine Fabrik sehen wo Seide hergestellt wird und mehrere Wasserfaelle sehen.
(Fotos folgen ... irgendwann ... )
Am zweiten und letzten Tag in Ninh Binh haben wir einen Motorroller ausgeliehen und selbst versucht uns im hektischen Verkehr in Vietnam zurecht zu finden. Danach sind wir dann noch aufs Land rausgefahren und haben versucht den gleichen Weg wiederzufinden wie wir am Vortag mit Toan gefahren sind.
Am Abend haben wir zum ersten Mal einen der beruechtigten 'Sleeping Busses' genommen. Das sind Busse, in denen etwa 50 Leute mehr oder weniger bequem liegend schlafen koennen. Der Bus verliess Ninh Binh um etwa 9 Uhr abends. Um halb acht morgens erreichten wir dann Hue.
Nach dem Einschecken im Hotel machten wir uns gleich zu einer Stadterkundung auf. Die Zitadelle war nett anzuschauen, aber nicht wirklich interessant genug mehr als zwei Stunden zu verbringen. Am Nachmittag sahen wir uns dann, gefahren von zwei Moped-Fahrern eine Pagoda und die Grabanlagen von einem Koenig an (Name is mir grad entfallen).
Die Hitze, die starke Sonne ueber die Mittagsstunden und zuwenig trinken forderten ihren Tribut. Steph wurde fiebrig und wir nutzten den folgenden Tag zur Rast bevor es dann am naechsten Morgen mit dem Zug von Hue nach Danang ging.
Danang hat nicht den Ruf einer besonders interessanten Stadt. Leider fuhr aber kein Zug direkt bis Hoi An. Mit dem Gefuehl maechtig uebers Ohr gehauen zu werden willigten wir dann doch schliesslich in die Offerte eines Minibus-Fahrers ein. Fuer umgerechnet 7 USD sollte er uns nach Hoi An bringen. Zu unserer Beruhigung setzte sich auch noch ein englisches Paar mit zwei Kindern in den Minibus. Und wir versuchten uns selber einzureden, dass der Deal doch gar nicht so schlecht war und andere Verkehrsmittel wohl teurer gekommen waeren.
Hoi An ist eine Stadt wo es von Touristen nur so wimmelt. Das alte Stadt-Zentrum ist UNESCO Weltkulturerbe und wirklich sehenswert. Es gibt dort allerdings fast ausschliesslich drei Arten von Geschaeften: Souvenir-Shops, Restaurants und Schneider. Hoi An is beruehmt fuer seine Schneider und jeder der irgendwann mal in dort in einem Hotel absteigt kommt nicht drum herum sich fuer wenig Geld ein Kleidungsstueck aufs Mass schneidern zu lassen. Das heisst im Klartext: Steph hat jetzt einen Rock, eine Hose aus Leinen und ein Oberteil mehr im Rucksack. Bei mir hats nur fuer ein Hemd gelangt.
Am zweiten Tag in Hoi An besuchten wir die Ruinen von My Son. Sie sollen denen von Angkor Wat sehr aehnlich sein. Allerdings ist das Gelaende mit den Ruinen ehr klein und die Gebauede sind weniger gut erhalten als diejenigen in Kambodscha. Den Rest des Tagen verbrachten wir dann wieder in der Altstadt (Rock/Hose/Hemd anprobieren usw).
Am dritten und letzten Tag in Hoi An liehen wir uns Fahrraeder aus und fuhren auf die Cham-Insel. Dort probierten wir in einem Vietnamesischen Gourmet Restaurant (gefuehrt von einem Hollaender) eine der Spezialitaeten der Gegend: 'White Rose', das sind Schrimps in Reisblaetter gewickelt. In einem Book-Exchange Store kauften wir dann noch eine Kopie des Lonely Planet Cambodia (die Vietnamesen haben keinen Respekt vor Copyrights oder Trademarks).
Am Abend dann nahmen wir den naechsten Sleeping Bus (dismal von der bekannten 'Sinh Cafe'-Kette um am naechsten Morgen in Nha Trang, der Beach-Stadt Vietnams anzukommen. Schon kurz nach Sonnenaufgang sieht man hier jede Menge Vietnamesen beim Fruehsport am Strand oder beim morgendlichen Bad im Meer.
Nachdem wir unser Gepaeck im Hotel verstaut hatten, mieteten wir sogleich ein Moped um etwa 30 km aus der Stadt raus um die Monkey-Island mit freilebenden zahmen Affen zu besuchen.
Am Abend dann schwammen wir selbst im herrlich warmen Wasser am Strand von Nha Trang und genossen danach das billigste und doch eines der besten Abendessen die wir bis dahin hatten im 'Cafe des Amis' (empfohlen von Lonely Planet).
Da wir vorhaben spaeter noch in Mui Ne etwas laenger am Meer zu bleiben, verliessen wir Nha Trang bereits wieder nach einer Nacht in Richtung Dalat aud 1500m ueber dem Meer in den "Bergen" gelegen.
Die Stadt selbst begeisterst uns wenig, aber morgen wird hoffentlich besser. Dann werden wir naemlich wieder mit dem Moped rausfahren udn hoffentlich Kaffee-Plantagen, eine Fabrik sehen wo Seide hergestellt wird und mehrere Wasserfaelle sehen.
(Fotos folgen ... irgendwann ... )
Subscribe to:
Posts (Atom)